Selbstverständnis

 

Als Fachschaft des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften engagieren wir uns vor allem in der Hochschulpolitik innerhalb des Fachbereiches. Wir möchten den Studierenden diese Politik näherbringen und eine Einführung geben. Wir freuen uns deshalb immer, wenn Interessierte uns in unseren wöchentlichen Fachschaftstreffen besuchen, um einen Einblick zu bekommen. Dabei bietet sich die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen über das Studium auszutauschen. Unsere Plenumsstruktur ist basisdemokratisch und extrem offen gestaltet, sodass ihr von Anfang an mitdiskutieren und Euch einbringen könnt. Wir entscheiden nach dem Konsensprinzip, was bedeutet, dass wir über alle Themen miteinander sprechen und die Anregungen, Ideen und Einwände von Allen respektieren. All das findet statt im Fachschaftscafé (PEG 1.G 207). Dieser Raum bietet euch auch außerhalb von unseren Sitzungen die Möglichkeit, bei einem Tee zu entspannen oder zu arbeiten und kann ebenso gerne von Gruppen genutzt werden.

Als Teil der verfassten Studierendenschaft sehen wir eine unserer zentralen Aufgaben in der Vertretung studentischer Interessen im Rahmen von universitären Gremien, für uns bedeutet das genauer die Verbesserung der Studiensituation für euch. Wir verstehen diese Aufgabe als kritische Begleitung der Entwicklung des Fachbereichs. Dies umfasst die Stärkung von Lehrinhalten, die in nicht angemessener Weise von Dekanat und Professorium vertreten werden und somit oft zu kurz kommen, wie die Kritische Theorie. Außerdem legen wir Wert auf Studienstrukturen, die ein selbstbestimmtes Studium ermöglichen.

Aber als politische Fachschaft positionieren wir uns aber auch zu Themen, die außerhalb des direkten Studienkontextes stehen. Hierbei geht uns darum, eine Verbesserung der Verhältnisse in Wissenschaft und Forschung oder den Sparzwang in der Haushaltspolitik des Fachbereiches zu benennen. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns als konstruktive Opposition zu den herrschenden Verhältnissen. Gegen den Widerstand des Dekanats erkämpfen wir jährlich die finanziellen Mittel für das Angebot der Autonomen Tutorien (ATs) des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften. Sie sind studentisch organisiert und werden von uns ausgeschrieben, ausgewählt und betreut. Die ATs sollen eine kritische Ergänzung zum regulären Vorlesungsverzeichnis bieten und stellen eine wichtige Plattform für gesellschaftstheoretische und -praktische Diskussionen dar. Das aktuelle Angebot findet ihr auf unserem Blog, wird aber auch über andere Kanäle veröffentlicht.

Neben den ATs organisieren wir weitere regelmäßige und einmalige Veranstaltungen. Wenn Du Dich einbringen möchtest, Ideen hast oder Hilfe bei der Finanzierung einer Veranstaltung brauchst, kannst Du Dich gerne an uns wenden. In der Kooperation mit der Fachschaft Erziehungswissenschaften findet so jährlich das Ersti-Wochenende und eine große Party im Café KoZ statt. Aber auch in anderen Kontexten arbeiten wir fachschaftsübergreifend und mit kritischen Initiativen zusammen.

 

 

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