Filmabend: Stonewall

Veranstaltungstipp: Filmabend im Rahmen des Autonomen Tutoriums zu „Queerer Filmgeschichte“ morgen Abend (20.06.) um 19 Uhr!

Es wird der Film „Stonewall“ (2015) von Roland Emmerich gezeigt, der die historischen Ereignisse der Stonewall Aufstände und damit den Beginn der Schwulenbewegung aufarbeitet. Die Veranstaltung findet im Referatsraum des autonomen Schwulenreferats im Studierendenhaus in Bockenheim Raum B102 statt. Es geht los am Mittwoch dem 20.06. um 19 Uhr.

Es ist eine offene Veranstaltung, also ladet auch gerne noch eure Freund*innen ein!

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„Ist das Wissenschaft oder kann das weg? – Visionen für die Hochschule“:

Die Universität ist eine Schein-, Privilegien- und Berechtigungssystem. Insofern war schon immer klar, was hier zu „gewinnen“ sei: der Zugang zu gesellschaftlichen Reichtümern und die Möglichkeit „wahr zu sprechen“.
Mit der neoliberalen Wende Anfang der 80er Jahre ist auch die Hochschule grundlegend verändert worden. So hat der Wissenschaftsrat bereits 1993 im Rahmen seiner „Zehn Thesen zur Hochschulpolitik“ klargemacht, dass die Hochschule dem Modell eines „Dienstleistungsbetriebes“ angeglichen werden solle. Seither werden die Hochschulen autonomisiert, wie es euphemistisch heißt. De facto gibt der Staat Regelungskompetenzen frei, die dann den Institutionen als Wettbewerbsmasse im Konkurrenzkampf dienen. Gelder werden nicht mehr pauschaliert, sondern indikatorenbezogen und wettbewerblich verteilt. Passend dazu sind die Hochschulen dazu gezwungen, sich um Dittmittel zu bemühen, da die zugewiesenen Grundmittel nicht mehr ausreichen, um die grundständigen Aufgaben des Hochschulbetriebes zu erfüllen. Inzwischen stammen insgesamt 28,8 Prozent der Gelder, die Hochschulen zur Verfügung haben, von Dritten. Damit werden auch neue Verfügbarkeiten über Wissensideale, Fragestellungen und Methoden erteilt.
Zusätzliche haben die Hochschulen sich große Freiräume für die Auswahl ihrer Studierenden erkämpft, womit die Rede von „Hochschulzugangsberechtigungen“ tendenziell irreführend wird.
Insgesamt haben die Hochschulpräsidien und Hochschulräte auf Kosten der Senate an Macht gewonnen. Über Finanz- und damit auch über Personalfragen entscheidet zunehmend ein Hochschulmanagement, dass nicht Teil des Wissenschaftsprozess ist. Der Grund dafür liegt darin, dass Hochschulen angehalten sind, sich gegeneinander zu profilieren, da nur so eine Konkurrenz zwischen diesen Institutionen möglich wird. Dazu ist es notwendig, finanzielle Umverteilungen innerhalb der „Betriebe“ zu erleichtern. Kurzum: Es obliegt zunehmend der Hochschulleitung zu entscheiden, welche Wissenschaftszweige als rentabel, sprich: als drittmittelfähig zu betrachten sind und welche nicht.
Damit sind Wissenschaft und Bildung nicht nur auf nationalstaatlicher Ebene, sondern auch auf insitutioneller Ebene zu ökonomischen Kalkulationsgrößen geworden. Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie sich durch die neuen Steuereungsmodelle die Arbeitsweise und damit auch der Output dieser Institutionen verändern.

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Die ist eine Veranstaltung der Reihe „Ist das Wissenschaft oder kann das weg? – Visionen für die Hochschule“:

[14.05.2018] Eliten-Bildungs. Soziale Ausgrenzung im Bildungswesen? – im Seminarhau (SH) 2.101
https://www.facebook.com/events/582696412087017/

[15.05.2018] Was gibt es hier zu gewinnen? Die Hochschule im Neoliberalismus. Vortag von Kira Kosnick – SH 0.106
https://www.facebook.com/events/592273457794018/

[16.05.2018] Keine schöne Zeit in Bologna? Vortrag von Leonie Ackermann – SH 2.101
https://www.facebook.com/events/171951206846339/

[17.05.2018] Überall Muff hier! Wo bleibt die Demokratie? Vortrag von Isabell Schön – SH 2.101
https://www.facebook.com/events/1919419928132840/

[05.06.2018] Podiumsdiskussion mit CDU und SPD – im Hörsaalzentrum (HZ) H1
https://www.facebook.com/events/250740948818725/

[06.06.2018] Podiumsdiskussion mit Bündnis 90/ Die Gründen, FDP und Linkspartei – in HZ H6
https://www.facebook.com/events/250740948818725/

Autonome Tutorien im Sommersemester 2018!

Liebe Kommiliton*innen,

auch im kommenden Semester wird es wieder spannende Autonome Tutorien am Fachbereich 03 geben, dieses mal zu den folgenden Themen:

  • Decolonize Now! Postcolonial and Feminist Perspectives on Power and Domination.
  • Die Entwicklung von LGBTIQ* Charakteren in Filmen und Serien – Eine kulturanalytische Betrachtung Queerer Filmgeschichte.
  • Kritiken des Staates und des Rechts.
  • Kritische Betrachtungen der Lohnarbeit.
  • Kritische Theorie der Internationalen Beziehungen.
  • Kritische Theorie des Zionismus.
  • Von der Kritik der Medizin zu einer Kritischen Theorie der Medizin.

Informationen über Termine sowie die Ankündigungstexte der Tutorien findet ihr hier.

Zusätzlich erscheint bald das uniweite Alternative Vorlesungsverzeichnis, in dem alle Autonomen Tutorien und viele Lesekreise aufgeführt sind!

Ein spannendes Semester wünscht euch eure Fachschaft 03

Hearings zur Besetzung der Professur „Frauen- und Geschlechterforschung“

Am Fachbereich 03 ist eine Tenure-Track Professur mit dem Thema „Frauen- Geschlechterforschung ausgeschrieben. Zu diesem Zweck sind nun sieben Kandidatinnen für einen Vortag an die Goethe-Universität eingeladen. Diese Vorträge sind hochschulöffentlich. Daher möchten wir euch dazu einladen, um euch ein Bild von der Person zu machen und/oder auch selbst Nachfragen zu stellen.

Die Hearings sind wiefolgt strukturiert:

  1. Wissenschaftlicher Vortrag (ca. 30 Minuten) zu einem Thema ihrer Wahl, der ihre Forschungskompetenz in der Frauen- und Geschlechterforschung demonstriert mit anschließender Diskussion (ca. 30 Minuten).
  2. nicht öffentliches Gespräch mit der Kommission (ca. 30 Minuten)

 

Folgende Bewerberinnen wurden eingeladen und referieren zu diesen Themen:

 

Montag 12.02.2018 (SH 2.106)

 

12.00 – 13.30 Uhr Dr. Alexandra Scheele-Baer (Bielefeld) „Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung im Spannungsfeld von Differenz und Dekonstruktion“
13.40 – 15.10 Uhr Dr. Umut Erel (London) „Migrant Women Performing Citizenship: An Intersectional Approach”
15.40 – 17.10 Uhr Prof. Dr. Sabine Grenz (Wien) „Machtbeziehungen in feministischer Forschung revisited: intersektionale Perspektiven“
17.20 – 18.50 Uhr Dr. Eva Sänger (Frankfurt) „Praxisanalyse und feministische Geschlechterforschung. Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven

Dienstag 13. Februar 2018 (SH 2.107)
10.00 – 11.30 Uhr Dr. Sarah Speck (Frankfurt) „Aufgaben einer feministischen Gesellschaftstheorie. Kritisch- theoretische Reflexionen auf den Wandel der Geschlechterverhältnisse“
11.40 – 13.10 Uhr Dr. Johanna Neuhauser (Osnabrück) „Die Dauerkrise migrantischer Arbeit aus geschlechtertheoretischer Perspektive“

 

Kommt vorbei und stellt (kritische) Fragen.
Ihr unterstützt die Arbeit der studentischen Mitglieder in der Berufungskommission damit erheblich.

Ausschreibung Autonome Tutorien für das Sommersemester 2018

Liebe Kommiliton*innen,

Ab sofort könnt ihr euch für die Autonomen Tutorien am Fachbereich 03 für das Sommersemester 2018 bewerben!

Um euch zu bewerben schickt uns bitte bis einschließlich zum 11.02.18 an fachschaft@soz.uni-frankfurt.de euer Konzept (mind. eine halbe Seite, auf der ihr euer Vorhaben skizziert) sowie einen kurzen Ankündigungstext (nicht mehr als eine halbe Seite). Nähere Infos zu Stellenformat, Bewerbung sowie unseren Auswahlkriterien findet ihr hier.

Wir sind gespannt auf eure Ideen und freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Frauen*!

Eure Fachschaft 03

Rede zur Kundgebung gegen Sexismus an der Goethe-Uni

Letzten Mittwoch, den 17. 1. 2018, fand eine Kundgebung vor dem Präsidiumsgebäude statt, um Solidarität mit den Betroffenen sexueller Belästigung zu zeigen und den vernachlässigenden bzw. unsensiblen Umgang mit dem Vorfall seitens der Universität zu kritisieren, die am 2. Januar durch einen Artikel der FAZ veröffentlicht wurde.
(http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frankfurter-universitaet-belaestigungsvorwuerfe-gegen-dozenten-15370529.html)

Die Fachschaft03 nahm an der Kundgebung Teil und hielt eine Rede, die vor allem auf die neueste Stellungnahme des Präsidiums eingeht. https://aktuelles.uni-frankfurt.de/campus/stellungnahme-zum-faz-beitrag-uebergriffe-auf-dem-campus/

Wir geben hier eine leicht überarbeitete Version der Rede wieder:

„Die Fachschaft 03 ist hier, um eine deutliche Postion zu beziehen, die unglücklicherweise von univeritärer Seite aus etwas zu mangeln scheint: Klar hinter der betroffenen Person und mit einer deutlichen Haltung gegen die Vorfälle. Stattdessen sehen wir hier eine sehr unpassende Reaktion, die in der Lage dazu ist, das Vertrauen in einen adäquaten Umgang mit Vorfällen von Belästigung und/oder Übergriffen seitens der Universitätsstrukturen nachhaltig zu schaden.
In der Stellungnahme des Präsidiums der Goethe-Universität zum FAZ-Beitrag „Übergriffe auf dem Campus“ vom 3.Januar 2018 heißt es: „Im von der FAZ dargestellten Fall wird fälschlicherwise der Anschein erweckt, die Goethe-Universität bzw. die Gleichstellungsbeauftragte seien im vorliegenden Fall untätig geblieben. Dies ist definitiv unzutreffend. Ebenso unzutreffend sind die beiden der Gleichstellungsbeauftragten in den Mund gelegten Äußerungen Sie implizieren Beratungen zu sexualisierter Diskriminierung würden abgelehnt oder geringgeschätzt, wenn sie nicht auf einer Vergewaltigung beruhen, oder es sei mit Konsequenzen gedroht worden, wenn die Öffentlichkeit verständigt würde. Diese Aussagen sind nie gefallen und entsprechen auch nicht der Haltung und Arbeitsweise der Gleichstellungsbeauftragten.“
Hier wird also der betroffenen Person vorsätzliche Falschaussagen zu persönlichen Beratungsgesprächen unterstellt; dies in völligem Vertrauen auf Aussagen seitens der Gleichstellungsbeauftragten. Damit wird vor Allem der Ruf der Universität verteidigt und nicht die Sicherheit und das Wohlergehen der Betroffenen und der Studierenden.

Wir finden es sehr bedenklich, welches Signal das an mögliche weitere Betroffenen senden würde, die in den institutionellen Verfahren vernachlässigt oder ungerecht umgegangen werden, denn dies stellt ein Vorbeispiel dar, dass sich in solchen Fällen das Präsidium unüberprüft hinter den Beauftragten und gegen ihre Anliegen stellen würden. Das ist umso enttäuschender, da das Präsidium selbst in der Stellungnahme auf die Broschüre „Grenzen wahren“ (Hrsg. Von der Universität) verweist, die deutlich macht, dass, durch die Machtasymetrie zwischen Studierenden und Dozierenden, Studierende in einer besonders ungünstigen Lage sieht sich gegen sexuellen oder anderen Formen von Ausnutzung zu verteidigen.
Wir fordern, dass öffentliche unbegründete Aussagen gegen die Glaubenswürdigkeit von der Betroffenen eingestellt werden und sich mit ihren Beschwerden anständig auseinandergesetzt wird.

Wir finden es allerdings erfreulich, dass klare und direkte Maßnahmen vorgenommen wurden; wie im nächsten Absatz der Stellungnahme zu lesen ist, wurde dem Täter der Lehrauftrag entzogen und sein Akademisches Umfeld informiert. Wir schätzen auch das Wesen von institutionellen Kanälen und offizielles Anstreben gegen sexuelle Übergriffe und Belästigung. Wir fordern, dass solche Bestrebungen gestärkt und weiterentwickelt werden, inklusive eigenständige Beratungsplätzen abgekoppelt von direkten institutionellen Einfluss der Universität.“

 

Hearings zur Besetzung der Professur „Soziologie mit dem Schwerpunkt Theorie und Theoriegeschichte“

Durch den Ruhestand von Prof. Lichtblau ist die Professur für „Soziologie mit dem Schwerpunkt Theorie und Theoriegeschichte“ vakant. Im zurzeit laufenden Wiederbesetzungsprozess haben sich acht Kandidat*innen herausgebildet, die nun eingeladen wurden, sich vorzustellen. Für uns hat diese Professur einen besonderen Stellenwert, handelt es sich hierbei doch um jenen Lehrstuhl, den einst Adorno inne hatte. Um so erfreulicher ist es, dass auf unseren Druck „erwartete Kenntnisse der Traditionen kritischer Gesellschaftstheorie“ der Bewerber*innen in den Ausschreibungstext aufgenommen wurden.

Die Hearings sind hochschulöffentlich. Deshalb wollen wir euch einladen, vorbei zu schauen. Hier habt ihr die Möglichkeit euch ein Bild davon zu machen, wer zukünftig in Frankfurt lehrt und euch benotet. Ihr habt die Möglichkeit Fragen zu stellen und könnt die Entscheidung der Berufungskommission beeinflussen. Weiterlesen

Solidarität mit den Betroffenen von sexueller Gewalt durch Dozenten

Wie am zurückliegenden Dienstag bekannt wurde, kam es im Rahmen von Seminaren an der Goethe Universität zu sexuellen Übergriffen von Dozenten auf Studierenden:

http://www.faz.net/…/frankfurter-universitaet-belaestigungs…

Die Fachschaft 03 verurteilt diese Vorfälle aufs Schärfste und solidarisiert sich mit den Betroffenen. Daher rufen wir zu der Teilnahme an der Demo am 17.1. auf, die der AStA und das autonome Frauen*- und Lesbenreferat organisiert:

https://www.facebook.com/events/1243842992383785/

Auch an dieser Stelle muss das Verhalten des Gleichstellungsbüros kritisiert werden, das in seiner Funktion als helfende Instanz versagt hat.

Wir werden die Vorfälle weiter besprechen und überlegen, inwieweit wir auch an unserem Fachbereich zukünftig tätig werden können.

Fachschaftswochenende der Fachschaften 03 und 04

Dieses Wintersemester veranstalten wir, die Fachschaften Gesellschaftswissenschaften
(03) und die Fachschaft Erziehungswissenschaften (04), wieder unser „Fachschaftswochenende“, zu dem wir euch aus den ersten Semestern (BA/MA), gerne
aber auch Studierende aus den höheren Semestern, herzlich einladen möchten.

Neben dem gegenseitigen Kennenlernen wollen wir euch an dem Wochenende in gemütlicher & lockerer Atmosphäre einen Einblick in die Hochschulpolitik geben und diverse Workshops anbieten. Themen reichen vom Schreiben wissenschaftlicher Hausarbeiten , über eine (kritische) Vorstellung der Uni-Geschichte und Campi , den Umgang mit den mitunter schwierigen Studienbedingungen , einer Kurz-Einführung in Kritische Wissenschaften, hin zu studentischen Initiativen und Cafés …
– sprich, es wird für jede_n etwas dabei sein.

Wir hoffen, damit dein Interesse geweckt zu haben und würden uns sehr freuen,
dich dabei zu haben!

Termin: 20.-22.10.2017
Ort: Fritz-Emmel-Haus, Kronberg
Kosten für euch: 15€ mit Vollverpflegung exkl. Fancy Getränke
Nähere Infos gibt es unter http://fachschaftswochenende.blogsport.de/

Fragen und verbindliche Anmeldungen bitte möglichst zeitnah (bis spätestens zum 13.10.2017) mit Name, Mailadresse, Handynummer und Studiengang an fachschaft-we@gmx.de. Die Daten werden selbstverständlich nicht weitergegeben.
Wenn ihr Unverträglichkeiten oder Allergien habt, schreibt das bitte auch in die
Anmeldungsmail.

Die Teilnehmer_Innenzahl ist leider begrenzt.
Sobald ihr euch angemeldet habt, bekommt ihr alle weiteren wichtigen Informationen.
Achja: Damit sich auch wirklich alle wohlfühlen können, gilt wie immer bei unseren Veranstaltungen – sexistische, homophobe, antisemitische, rassistische oder sonstige Arschlöcher müssen zu Hause bleiben.

Wir freun‘ uns auf euch!
Eure Fachschaften 03&04.

Hearings zur Besetzung der Professur „Soziologie mit dem Schwerpunkt Organisation und Wirtschaft“

Am Fachbereich 03 wird eine Tenure-Track Professur für „Organisations- und Wirtschaftssoziologie“ ausgeschrieben. Dafür werden Kandidat*innen für einen Vortrag an Goethe-Universität eingeladen. Dieser Vortrag entscheidet maßgeblich, wer letztlich auf der Professur landet. Diese Hearings sind hochschulöffentlich. Deshalb wollen wir euch einladen, vorbei zu schauen. Hier habt ihr die Möglichkeit euch ein Bild davon zu machen, wer zukünftig in Frankfurt lehrt und euch benotet. Ihr habt die Möglichkeit Fragen zu stellen und könnt die Entscheidung der Berufungskommission beeinflussen.

Die Anhörung wird folgendermaßen strukturiert sein:

1. Wissenschaftlicher Vortrag (20 min) zu einem Thema ihrer Wahl, der ihre Forschungskompetenz in der Organisations- und Wirtschaftssoziologie demonstriert, mit anschließender Diskussion (20 min).

  1. Lehrvortrag (20 min), in dem sie ihren Plan ihrer Veranstaltung zur Organisations- und Wirtschaftssoziologie erläutern.
    3. Nicht-öffentliches Gespräch mit der Berufungskommission (ca. 30 min)

    Folgende Bewerber*innen wurden eingeladen und referieren zu diesen Themen:

 

Dienstag, 10. Oktober 2017 (SH 0.101)

08.30-9.00 Uhr:
Herr Julian Klinkhammer
Unternehmenskriminalität und umgekehrte Geldwäsche

09.00-10.30 Uhr:
Frau Babara Brandl
Technologie statt Institutionen? Die Digitalisierung von Finanzdienstleitungen als Bedrohung des Bankensystems

13.00-14.30 Uhr:
Herr Thorsten Peetz
Bewertungskonstellationen. Zur Analyse von Bewertung in Organisationen und Prozessen der Ökonomisierung

14.45-16.15 Uhr:
Herr Alexander Lenger
Ökonomisierung der Gesellschaft und Soziologie ökonomischen Denkens

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017 (SH 01.01)

09.00-10.30 Uhr:
Frau Elizangela Valarini
Neoliberale Globalisierung: Ein neuer Geist des Kapitalismus in Brasilien?

10.45-12.15 Uhr:
Herr Jan Sparsam
Ökonomisches Wissen in Organisationsprozessen: Die Rolle der Makroökonomik in der Geldpolitik der Federal Reserve

12.30-14.00 Uhr:
Herr Knut Laaser
Die Folgen der Finanzialisierung für die Organisation und die Organisation der Arbeit- Betrachtungen basierend auf Fallstudien aus der britischen Bankenindustrie

Kommt vorbei und stellt (kritische) Fragen. Ihr unterstützt die Arbeit der studentischen Mitglieder in der Berufungskommission damit erheblich.