Gewerkschaften und Feminismus

„Brauchen die Gewerkschaften ein neues Leitbild der Erwerbsarbeit? Oder: Brauchen die Frauen eine neue Gewerkschaft?“ Diese Frage stellte 1994 die Politikwissenschaftlerin Ingrid Kurz-Scherf. Tatsächlich sind die spezifische Rolle von Frauen* in der bürgerlichen Gesellschaft und das Thema Feminismus und Arbeit sowohl in der marxistischen Theorietradition, aber auch in der gewerkschaftlichen Praxis und der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung oft blinde Flecken oder zumindest nur am Rande thematisiert. Deshalb soll sich das Autonome Tutorium speziell diesen Fragen widmen.
Die Frankfurter DGB-Hochschulgruppe hat es sich seit dem letzten Semester zum Ziel gesetzt,sich in einer wissenschaftlichen und kritischen Weise mit der Form der Gewerkschaft in der bürgerlichen Gesellschaft und dem System der Lohnarbeit zu befassen. Dadurch wollen wir gleichzeitig ein offenes Forum für weitere Interessierte bieten. Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, findet das Format nur zweiwöchig statt. Eine genaue Leseliste werdet ihr bald auf unserer Facebook-Seite finden: DGB Hochschulgruppe Frankfurt am Main.
Das erste Treffen, auf dem wir gemeinsam den regelmäßigen Termin festlegen, findet am Dienstag 19.04., um 15 Uhr im Café Anna Blume (0.156, UG des IG-Farben Haus) statt. Dort bekommt ihr auch einen Reader mit den Texten.

Kontakt: DGB-Hochschulgruppe, studierende-dgb(at)dlist.server.uni-frankfurt.de
Treffen: Freitag, 14 Uhr s.t. Fachschaftencafe Aufhebung (PEG 1.G 207) in den ungeraden Kalenderwochen:

3. Termin Hausarbeitsdebatte 27.05.16

4. Termin Wertabspaltungstheorem 10.06.16

5. Termin Erwerbsarbeit und Gewerkschaften 24.06.16

6. Termin Postkolonialer Blick 8.07.16