Infos und Forderungen zum aktuellen QSL-Haushalt

Am Montag, 08.02.16 tagt um 11.30 zum dritten Mal in diesem Jahr die QSL-Kommission (Vergabe der Studiengebührenersatzmittel). Wie im letzten Jahr ist das Dekanat auch diese zu keinen Kompromissen bereit. Wir setzen uns weiterhin für die Stärkung der Autonomen Tutorien ein.
Nächste Woche folgt hoffentlich die Ausschreibung der Stellen für das SoSe.
Lest zum aktuellen Haushalt unsere Stellungnahme:

Stellungnahme der Fachschaftsvertreter*innen zum QSL-Haushaltsentwurf 2016.

18.01.2016
Sehr geehrte Mitglieder der QSL-Kommission,

im  Folgenden  nehmen  wir  Stellung  zu  dem  vom  Dekanat  vorgelegten  Entwurf  für  den QSL-Haushalt 2016. Um Missverständnissen vorzubeugen sei vorab festgestellt, dass die Stellungnahme  lediglich  auf  den  vom  Dekanat  versendeten  Vorlagen  zur  Sitzung  der Kommission  am 18.01.2016  beruht.  Die folgenden Anmerkungen erfolgen  in  Unkenntnis der Aussprache und Diskussion aus der Sitzung vom 18.01.2016 und werden daher zum Zeitpunkt  der  außerordentlichen  Sitzung  am  25.01.2016  möglicherweise  in  einigen Punkten als überholt zu betrachten sein.

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Frauen*Vollversammlung 21.01.2016

Wir möchten euch folgende Einladung des Frauenrats wärmstens ans Herz legen:

„Liebe Frauen* des Fachbereichs 03,

am 21.01.2011 von 11.00 bis 13.00 Uhr findet die Frauen*Vollversammlung des Fachbereichs 03 im feministischen Salon (2.G215) statt.
Auf der Vollversammlung wird die Wahl neuer Vertreterinnen des Frauenrats für die studentische Statusgruppe sowie dem Mittelbau des FB 03 durchgeführt werden.
Die Wahl ist für 12.00 Uhr angesetzt und wir wollen alle Frauen*, insbesondere diejenigen deren Statusgruppenvertreterin* gewählt werden soll, hiermit herzlich einladen an der Wahl teilzunehmen.
Auf der Vollversammlung wird außerdem die Arbeit des Frauenrates des Fachbereichs 03 vorgestellt werden und ihr könnt eure diesbezüglichen Fragen und Anliegen gerne einbringen.
Darüber hinaus ist die Vollversammlung eine gute Gelegenheit um eure eigenen feministischen Projekte und Initiativen vorzustellen und um sich mit Anderen zu vernetzen!
Kommt vorbei!

Wir freuen uns,
Euer Frauenrat FB 03″

Flyer

Auseinandersetzung mit Auschwitz 2016 – Kein Vergeben. Kein Verdrängen.

Am 27.1. zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus richtet der AStA dieses Jahr verschiedene Angebote und Veranstaltungen aus.

Alle Studierende sind in dem Zeitraum von 14 bis 16 Uhr offiziell durch das Präsidium der Goethe Universität von ihren Veranstaltungen freigestellt.

Der Senat der Goethe Uni hat 2015 beschlossen, dass am 27.Januar 2016 sich alle Dozierenden mit der Thematik des Gedenktages in ihren Veranstaltungen auseinandersetzen müssen.

Das Angebot umfasst folgende Veranstaltungen:

Ganzwöchige Ausstellung „Bilder einer Studienfahrt”
von Initiative Studierende am IG Farben Campus // im Foyer des HZ, IG Farben Campus

Namenslesung in Gedenken der Opfer der IG Farben
von der Initiative Studierende am IG Farben Campus // 11.30 Uhr  bis 18.00 Uhr // Foyer des IG Farben Gebäude

Dezentrale Ausstellung „Befreit? Ein fotografisches Zeitzeugenprojekt“
von Michael Bruder // 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Vortrag „Wohin gehen die Transporte? Vorstellungen von den Deportationen aus Deutschland“
mit Dr. Susanne Heim organisiert vom Fritz-Bauer Institut // 12.00 Uhr // IG Farben Haus 1.314

Workshops 14.00 bis 16.00 Uhr

„Das Konzentrationslager Monowitz 1941-45 und heute“
im Common Room, Campus Riedberg // Lena Dierker, Tom Uhlig, Charlotte Busch, Carla Ritte
Im Workshop wird einführend das Zusammenspiel von IG-Farben-AG und NS-Vernichtungspolitik u.a. im KZ Auschwitz-III-Monowitz dargestellt. Im Gegensatz zu anderen KZs ist Buna Monowitz keine Gedenkstätte und findet im Diskurs um Erinnerungspolitiken nur marginal Beachtung. Daran anschließend sollen Perspektiven und Grenzen erinnerungspolitischer Interventionen gemeinsam diskutiert werden.

„Erziehung nach Auschwitz?“
im Seminarhaus 0.101.,  IG Farben Campus // Felix Kronau und Florian Kochendoerfer
Eine Erziehung denken, die darauf ausgerichtet sein solle, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, stellt dieser Tage nicht weniger eine Notwendigkeit als auch eine Herausforderung dar. Welche Form muss eine ‚Erziehung nach Auschwitz‘ haben, die diese Forderung einzulösen in der Lage ist? Ist es das Wissen über das Geschehene und dessen Vermittlung, die in den Fokus gerückt werden muss? Was oder wer wird durch eine ‚Erziehung nach Auschwitz‘ adressiert und wodurch kann diese vollführt werden?

„Befreiung und was dann?“
im Seminarhaus 0.106, IG Farben Campus // Katha Rhein
Von der Befreiung Auschwitz‘ bis zum Kriegsende dauerte es noch über drei Monate. Für unzählige Menschen in Europa bedeutete das Kriegsende die Befreiung vom NS, doch die meisten Deutschen empfanden es als Niederlage, weil sie den NS keineswegs als Unterdrückung wahrnahmen. Trotzdem hatten die Alliierten offenbar Hoffnung und setzten auch auf Re-education und Bildungsreformen. Im Workshop geht es um entsprechende Pläne und ihre Auswirkungen auf das Bildungssystem.

„Inwiefern trägt die Beschäftigung mit ‚Auschwitz‘ zum soziologischen Erkenntnisfortschritt bei ?“
im Seminarhaus 0.105, IG Farben Campus // Prof. Dr. Ferdinand Zehentreiter
Es geht hier nicht nur um das Desiderat, das Konzentrationslager zum Gegenstand der Soziologie zu machen, sondern darüber hinaus um die Perspektive der grundlagentheoretischen Bedeutung dieses Themas für das Fach.

Peter Gingold „Paris – Boulevard St. Martin No. 11: ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik“
18.00 Uhr Lesung, Cafe KOZ, Campus Bockenheim // gelesen von Silvia Gingold und Alice Czyborr
Dreiteiliger autobiographischer Erfahrungsbericht des Autors über seine Zeit in der Résistance, Nachkriegsdeutschland und seine Auseinandersetzung mit Schüler*innen über Widerstand. Gingold war in der politischen Auseinandersetzung um die Auflösung der IG Farben Aktionärsgesellschaft aktiv.

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71 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz stellt sich immer häufiger die Frage, welche Bedeutung hat Auschwitz in der heutigen Gesellschaft? Gilt Adornos Forderung, „Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung“, im universitären Kontext und darüber hinaus noch? Oder geht mit dem Sterben der Überlebenden nicht ein Vergessensprozess einher, dass dieses Kapitel der deutschen Geschichte nun endlich ein Ende findet?

Auschwitz darf nicht noch mal sein. Wir finden, dass es kein Vergeben, kein Vergessen und kein Verdrängen dieser Verbrechen an der Menschlichkeit geben darf, nur durch die Bewusstmachung des Geschehenen, der Reflektion der bestehenden Verhältnisse und der Auseinandersetzung mit den Mechanismen, die zu Auschwitz geführt haben, kann Adornos Forderung sich realisieren lassen.

Aufgrund dessen möchten wir am 27. Januar an die Opfer erinnern, aber auch gleichzeitig eine ( selbst-)reflexive Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglichen.

Sitzung des Fachbereichsrates

Der Fachbereichsrat tagt gerade wieder: Heute geht es unter anderem um die Arbeit des Frauenrates und den Ausschreibungstext für die Nachfolge der Professur Neckel.
Folgt den Details auf unserer Facebook Seite!

Weshalb ein überstürztes Eingreifen in Syrien falsch ist – eine Antwort der deutschen Fachschaften Friedens- und Konfliktforschung auf das Vorhaben des Militäreinsatzes der Bundesregierung

Morgen stimmt der Bundestag über einen bewaffneten Einsatz der Bundeswehr in Syrien ab.
Die Fachschaft Friedens- und Konfliktforschung der Universität Marburg startete heute einen Aufruf, den verschiedene gesellschaftswissenschaftliche Fachschaften in Deutschland mittragen, gegen einen solchen Kriegseinsatz. Auch wir unterstützen diesen Aufruf.

Im folgenden findet ihr die gemeinsame Erklärung: Weiterlesen

Information und Kritik zur elektronischen „Prüfungsanmeldung“

Seit dem letzten Semester gab es den Testlauf einer elektronischen Prüfungsanmeldung in den BA-Studiengänge am Fachbereich 03. Da der Test trotz Startschwierigkeiten laut Dekanat positiv verlief wird diese jetzt auf alle Studiengänge am Fachbereich ausgeweitet und verstetigt.

Diese Umstellung hat schon im letzten Semester für viel Verwirrung gesorgt. Die Informationspolitik hierzu war mehr als dürftig, sodass nicht nur Studierende Sorge hatten, ihr Studium nicht mehr zumindest in dem Maße, wie das bisher der Fall war, ihrer eigenen Lebenssituation anzupassen. Auch viele Dozierende waren der Meinung, dass sie nun bestimmte Formalia durchsetzen müssten. Da dies nicht der Fall ist, wollen wir diesem vorauseilenden Gehorsam mit dieser Information vorbeugen. Zudem sollte auch die Studienberatung dazu weitere Informationen an alle Mitglieder des FB versenden. Sollte dies nicht passieren, fühlt euch frei nachzuhaken! Weiterlesen

Sitzung des Fachbereichsrats 16.11.2015

Heute hat wieder der FBR getagt. Das Geschehen könnt ihr wie immer im Liveticker auf Facebook mitverfolgen (link rechts oben). Es ging heute unter anderem um die Lehrbelastung im Bereich Gender, Migration und Diversity sowie um die elektronische Prüfungsanmeldung.

Hooray for content!

„Unter der Schnellstraße durch ein Labyrinth von Gängen“ (Tocotronic)

Warum sollte man eigentlich in Zeiten der Digitalisierung noch ein Print-Magazin herausbringen und dann auch noch an der Uni, wo es sich oftmals – auch für uns – mehr um Credit Points und Scheine dreht, als darum was eigentlich dahinter steht.
Doch genau das ist für uns der Punkt an dem wir ein Magazin, ganz klassisch für notwendig halten. Zum runter kommen, zum Pause machen, zur Verbreitung von Kritik und um mal nicht von Blog zu Blog zu hetzen.
Die erste Ausgabe des isopot stellt deshalb die zentrale Frage: Quo vadis Frankfurt? und wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre:

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Da nichts so alt ist, wie die Zeitung von gestern arbeiten wir bereits, während ihr lest, an der Sommersemester-Ausgabe deren Titel sein wird: „Sun, Sea, Socialism – Revolution im Neoliberalismus?“ Und wie auch bereits zu dieser Ausgabe brauchen wir dafür euch und eure Artikel und möchten euch ermuntern, uns eure Ideen zukommen zu lassen.

Cover und Inhalt