Über das Verhältnis von Hitler und Kapital

Analysen zu Ökonomie und Politik des Nationalsozialismus aus dem Institut für Sozialforschung

„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“

Dieser gern zitierte Satz ist zum Allgemeinplatz geworden, doch oft ohne Bewusstsein von dessen begrifflichen Kontext. Die Debatte innerhalb des Institut für Sozialforschung über die richtige begriffliche Fassung der polit-ökonomische Struktur des Nationalsozialismus, innerhalb der Horkheimer obigen Satz äußerte, ist trotz ihrer Bedeutung, sowohl für die Analyse des NS als auch als Grundlage für spätere theoretische Arbeiten, wenig präsent. Im Rahmen des Tutoriums wollen wir die Bemühungen von Max Horkheimer, Friedrich Pollock, A. R. L. Gurland, Otto Kirchheimer und Herbert Marcuse zur Klärung des Verhältnisses von Hitler und dem Kapital nachzeichnen.

Kontakt: Frederik und Patrick, At_huk(at)web.de
Erstes Treffen: Mittwoch, 22.04.15, 12 Uhr c.t. im Café KoZ (Studierendenhaus, Campus Bockenheim)

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