Vielfalt statt Einfalt – Lösungsansätze für ein erfolgreiches interkulturelles Zusammenleben

Die Thematik „Vielfalt statt Einfalt – Lösungsansätze für ein erfolgreiches interkulturelles Zusammenleben“ ist und wird immer aktuell und tagespolitisch bleiben. Allgegenwärtig wird man medial oder in den Printmedien mit der Frage um Migration, Flüchtlinge und Asyl konfrontiert.
Auf der einen Seite sollen Themen diskutiert werden: Wo liegt der Unterschied zwischen „Migrant“, „Asylbewerber“ und „Flüchtling“? Überall werden diese Begriffe scheinbar wahllos verwendet.
Auf der anderen Seite soll zum Nachdenken angeregt werden, indem Themen wie „Globalisierung“, „Moderne und Tradition“ angesprochen werden. Elisio Macamo und Dieter Neubert geben dazu eine gelungene Einführung. Auch die Rolle der Frau spielt hier eine wichtige Rolle, wie bspw. Barbara Ehrenreich in ihrem Aufsatz „Die weibliche Seite der Globalisierung“ (2007) schildert. Der Film „Hotel Sahara“ erklärt aufschlussreich die Träume und Hoffnungen von Migranten, die den Traum von Europa träumen. Ein in den Medien immer als „Problem“ dargestelltes Thema.
Statt die Wellen an Migration als Problem darzustellen, sollten wir Lösungsansätze kreieren. Man sollte immer nach dem „Warum“ und der Motivation des Individuums nach Migration fragen. Zudem auch viel öfter die Migranten befragen, statt immer nur „über“ sie zu sprechen. In diesem Tutorium soll nicht nur die Makroebene, die oftmals von den Medien beleuchtet wird, betrachtet werden, sondern viel eher die Mikroebene, um verständlich zu machen, weshalb jeder einen Platz in der Gesellschaft hat und auch braucht. Vorurteile sollen aufgeklärt werden.

Kontakt: Teresa, te.walter(at)t-online.de
Erstes Treffen: Mittwoch, 22.04.15, 16 Uhr c.t. im Café Aufhebung (Fachschaftenraum, PEG 1.207)