Wo der Pfeffer wächst – koloniales Erbe in der Gegenwart und theoretische Ansatzpunkte.

Wer trinkt keinen Kaffee oder Tee? Wer trägt keine Baumwolle? Wer wurde – im übertragenen Sinne – nicht schon mal dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst? Die Kolonialgeschichte hat deutliche Spuren hinterlassen und wirkt sich bis heute auf unser Leben aus, nicht nur in den sogenannten Peripherien, sondern auch in den Zentren. Post- und Dekoloniale Theorien versuchen uns Ansätze zu geben, mit dieser Geschichte umzugehen. Die Grundlagentexte dieser Theorien und die Verhältnisse der verschiedenen Theorieströme zueinander sollen in dem Tutorium zur Diskussionsgrundlage gemacht werden. Dazu sind alle eingeladen, die sich bisher noch wenig oder gar nicht mit Post- und/oder Dekolonialen Theorien auseinandergesetzt haben, aber auch alle, die sich darüber schon die Köpfe zerbrochen haben sind willkommen, denn zusammen wissen wir bestimmt mehr.

Kontakt: Judith – jmollh01@ucm.es
Erstes Treffen: Mittwoch, 26.04.17 um 16 Uhr im Woanders (Fachschaftencafé), PEG 1G.207