Zwischen Jutebeutel und Heimatliebe – die Identitäre Bewegung als Beispiel für eine hippe neue Rechte.

Neue rechte Bewegungen gewinnen mehr und mehr an Auftrieb – auch in Frankfurt. Es ist nach wie vor – und gerade jetzt – wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Wir möchten das in diesem Autonomen Tutorium gemeinsam mit euch machen. Dabei wollen wir ein besonderes Augenmerk auf die Identitäre Bewegung legen, die sich als junge, hippe und intellektuelle Jugendbewegung gibt und sich auch immer wieder selbst als „Ibster“ bezeichnet. Neben Hintergründen und Inhalten, wollen wir uns mit den Aktionsformen der Identitären Bewegung beschäftigen, die sich zum Ziel gesetzt hat, gezielt „den Linken das weg(zu)nehmen, was ihnen nie gehört hat“ (Martin Sellner). Dabei spielen auch neue Medien eine wichtige Rolle, weshalb wir uns viel mit Videos und Blogs beschäftigen wollen.

Zudem wollen wir eine feministische Perspektive einnehmen und uns anschauen, welches Frauenbild durch neue rechte Bewegungen und besonders die IB vermarktet wird. Solche Konzepte sind auch für das völkische, ethnopluralistische Weltbild der IB von zentraler Bedeutung.

Dieses Tutorium beschäftigt sich zwar mit der Identitären Bewegung, trotzdem wird es hin und wieder auch Bezüge zu anderen Gruppierungen geben.

Wir freuen uns auf alle, die sich gemeinsam mit neuen rechten Bewegungen auseinander setzen wollen. Es soll natürlich auch Raum für eure Vorstellungen und Ideen geben. Allerdings haben wir keine Lust auf Leute mit jeglichen diskriminierenden Einstellungen.

Kontakt: Zoe und Lena – zoe.schuetze@web.de, lena@horst.de
Erstes Treffen: Montag, 24.04.17 um 18 Uhr im Woanders (Fachschaftencafé), PEG 1G.207